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Der Mady-Morrison-Effekt: Wie du als Yogalehrerin mit YouTube sichtbar wirst

Autorenbild: Miriam Iris Kuhnle
Miriam Iris Kuhnle
26. Sept.
4 Min. Lesezeit

Du willst als Yogalehrerin auf YouTube erfolgreich werden? Dann hast du dir sicher ganz genau angeschaut, was Mady Morrison macht.

Und vielleicht hast du anschließend genau das gemacht, was sehr viele Yogalehrerinnen machen: Du hast versucht, ähnliche Videos zu produzieren und sie auf YouTube hochgeladen.


Doch was danach passierte, war etwas anderes, wie du erwartet hast. Dein Yoga Video in wunderschöner Location hat nur ein paar Aufrufe bekommen. Also lädst du weitere schöne Yogaflows hoch – aber dein Kanal wächst nicht ...


Genau an diesem Punkt möchte ich dir ein Konzept zeigen, das ich den Mady-Morrison-Effekt nenne.


Denn anstatt zu versuchen, die nächste Mady Morrison zu werden, kannst du ihre Bekanntheit nutzen, um deine eigene Bekanntheit aufzubauen.



Warum es nicht funktioniert, einfach Mady Morrison zu kopieren


Mady Morrison ist bereits bekannt als die QUEEN OF YOGA. Du nicht.


Und genau das ist ein entscheidender Unterschied.

Wenn jemand bei YouTube nach einem Yoga-Flow sucht und zwischen einem Video einer bekannten Yoga-YouTuberin, wie Mady Morrison und einem Video einer völlig unbekannten Yogalehrerin wählen kann (dir), fehlt der unbekannten Person zunächst etwas sehr Wichtiges:

Vertrauen.


Der Zuschauer kennt dich noch nicht. Er weiß nicht, ob dein Yoga gut ist und du ihm helfen kannst.

Und er hat keinen Grund, ausgerechnet auf dein Video zu klicken.


Du kannst also das schönste Yoga-Video der Welt produzieren: Wenn niemand einen Grund hat, darauf zu klicken, bringt dir das wenig.

Der Mady-Morrison-Effekt basiert auf einer einfachen Idee:

Du versuchst nicht, Mady Morrison zu kopieren.

Stattdessen erstellst du Content, der sich mit Mady Morrison beschäftigt.


Denn Mady Morrison bringt etwas mit, das du dir nicht erst mühsam aufbauen musst: Bekanntheit.


Menschen kennen ihren Namen, sie suchen nach ihr, interessieren sich für ihre Videos und sie als Person.

Und genau diese vorhandene Aufmerksamkeit kannst du als Einstieg in deinen eigenen Content nutzen.


Statt: „7 Tage Yoga - das ist passiert“
Machst du: „Ich habe 7 Tage Yoga mit Mady Morrison gemacht – das ist passiert“

Plötzlich hast du Aufmerksamkeit, denn Mady Morrison ist bereits bekannt. Du musst nicht erst erklären, warum das Thema interessant ist. Die Bekanntheit der Person erzeugt bereits einen Teil der Aufmerksamkeit.

Doch im Video: Bringst du deine eigene Perspektive mit.


Dein Ziel ist, dass jemand wegen Mady kommt und wegen dir bleibt.

Denn ein Video über Mady Morrison kann zunächst sehr allgemein sein. Es könnte sich beispielsweise an Menschen richten, die Yoga machen.

Aber nicht jeder Zuschauer ist automatisch deine Zielgruppe.

Deshalb musst du deinen Zuschauer anschließend weiterführen.

Und genau hier beginnt deine YouTube-Matrix.


Ein erfolgreicher YouTube-Kanal sollte nicht aus einer Ansammlung einzelner Videos bestehen.

Stattdessen sollten deine Videos miteinander verbunden sein.


Stell dir deinen Kanal wie ein Netzwerk vor.

Ein Zuschauer kommt an einer Stelle hinein, er schaut ein Video, dieses Video führt ihn zum nächsten und das nächste Video greift ein anderes Problem auf ... und irgendwann befindet sich der Zuschauer tief in deiner Content-Welt.


Zum Beispiel könnte die Reise so aussehen:

Zuschauerreise, Content Strategie für YouTube

Du siehst: Das erste Video (Mady Morrison Effekt) ist nur der Einstieg.

Mit jedem weiteren Video wird das Thema spezifischer.

Und gleichzeitig wird der Zuschauer immer stärker mit dir, deinem Wissen und deiner Art zu arbeiten vertraut.



Deine Videos dürfen Zuschauer aussortieren


Viele Selbstständige haben Angst davor, Menschen auszuschließen.

Sie denken: „Mein Video muss möglichst viele Menschen ansprechen.“

Aber auf YouTube ist das nicht unbedingt sinnvoll.

Denn wenn du alle ansprichst, weiß am Ende niemand so richtig: „Ist dieser Kanal eigentlich für mich?“


Deshalb darf dein Content immer spezifischer werden.


Das erste Video zieht vielleicht Menschen an, die sich allgemein für Yoga interessieren.

Das zweite spricht Yogalehrerinnen an.

Das dritte beschäftigt sich mit einem konkreten Problem dieser Yogalehrerinnen.

Und da bist du genau bei der Person angekommen, mit der du eigentlich arbeiten möchtest.


Je klarer du weißt, wem du helfen möchtest, desto leichter kannst du deine Videos entwickeln.

Und genau deshalb funktioniert der Mady-Morrison-Effekt besonders gut, wenn deine Positionierung bereits klar ist.

Denn dann kannst du ein bekanntes Thema nehmen und es mit deiner eigenen Zielgruppe verbinden.



So kannst du den Mady-Morrison-Effekt selbst nutzen


Du musst natürlich nicht ausschließlich Mady Morrison als Bezugspunkt verwenden.

Das Prinzip funktioniert auch mit anderen bekannten Personen, Marken, Trends oder Themen aus deiner Branche.

Du nutzt das bekannte Thema als Türöffner und führst den Zuschauer anschließend in deine eigene Content-Welt.




Wichtig: Der Mady-Morrison-Effekt ist kein Ersatz für gute Inhalte


Eine Sache möchte ich dabei unbedingt klarstellen:


Nur weil du Mady Morrison in deinem Titel erwähnst, wird dein Video/Kanal nicht automatisch erfolgreich.


Du brauchst trotzdem:

  • einen guten Titel,

  • ein starkes Thumbnail,

  • einen relevanten Inhalt (Storytelling),

  • Ein gutes Video (nicht einfach vor die weiße Wand setzen und filmen!)



Wie das geht und das genaue Framework für Videos, die Klicks, Abos und Buchungen bringen, lernst du in NEXT LEVEL YOUTUBE:

Miriam Kuhnle, YouTube für Yogalehrer Programm

NEXT LEVEL YOUTUBE ist dein 6-Monats-Programm für YouTube-Videos, die noch nach Jahren organisch verkaufen und dir Kunden bringen  – ohne dass du 24/7 postest.


Ich freu mich darauf, dich auf deiner YouTube Reise zu begleiten,

Deine, Miriam Kuhnle 👩🏼‍💻



YouTube für Yogalehrer & Coaches


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