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Warum das Kopieren großer Yoga-Kanäle dich klein hält (und was stattdessen funktioniert)

  • Autorenbild: Miriam Iris Kuhnle
    Miriam Iris Kuhnle
  • 11. Mai
  • 4 Min. Lesezeit

Du bist Yogalehrerin und möchtest auf YouTube wachsen. Bisher hast du versucht, das zu kopieren, was die großen Kanäle machen.

STOP IT!

Denn diese Strategie bringt dich nicht weiter. Das weiß ich aus eigener Erfahrung – denn ich habe genau diesen Fehler jahrelang bei meinem eigenen Yogakanal gemacht.

In diesem Video geht es deshalb darum, wie du als Yogalehrerin einen erfolgreichen Kanal aufbaust und treue Abonnenten gewinnst, die auch deine Kurse buchen. Sobald du dieses Video durchgeschaut hast, kannst du direkt loslegen und dein Leben als selbstständige Yogalehrerin nachhaltig verändern.



Es ist verlockend, sich seine Vorbilder anzuschauen und zu denken: „Sie sind erfolgreich – und ich möchte dasselbe erreichen. Also mache ich einfach das Gleiche.“


Das Problem ist: Du stehst zwar vor demselben Berg, aber noch ganz unten.


Mady zum Beispiel hat vor über 10 Jahren intensiv daran gearbeitet, ihren eigenen Stil zu entwickeln und zu perfektionieren. Dabei durfte sie erst einmal herausfinden, wer sie auf YouTube sein möchte.


Mady könnte heute ein Video hochladen, in dem sie einfach nur ihren Ingwer-Tee trinkt – und würde trotzdem Views bekommen. Denn über Jahre hat sie sich eine treue Zuschauerschaft aufgebaut, die ihr vertraut.


Wenn du aber bei Null startest, hast du dieses Vertrauen noch nicht. Niemand wartet auf dich. Und Yogalehrer, die Mady kopieren, gibt es wie Sand am Meer.


Statt sie also zu kopieren, solltest du anfangen zu analysieren:

Was machen deine Vorbilder wirklich gut? Und wie kannst du diese Elemente in deine eigene Art zu unterrichten integrieren?



Als ich den Kanal von Mady analysiert habe, ist mir eine Sache besonders aufgefallen: Sie schafft es unglaublich gut, dass sich auch Anfänger sofort willkommen fühlen.

Das merkst du bereits in ihren Intros.

Sie gibt dir direkt das Gefühl: „Du bist hier richtig.“

Egal, wer du bist, woher du kommst oder wie viel Erfahrung du hast – du gehörst dazu.

Sie sagt zwar „Hallo ihr Lieben“, spricht aber im weiteren Verlauf des Videos direkt zu dir.

Denn sie weiß: Du sitzt höchstwahrscheinlich allein auf deiner Matte und machst Yoga mit ihr.


Und genau darüber solltest du dir Gedanken machen:

  • Für wen erstellst du eigentlich deine Inhalte?

  • Wer sind diese Menschen?

  • Wo stehen sie auf ihrer Yoga-Reise?

  • Welche Wünsche, Vorstellungen oder vielleicht auch Ängste haben sie?


Möchtest du gezielt Beginner ansprechen? Dann sprich ihre Sprache und vermeide komplizierte Yogabegriffe wie Sankalpa. (Mehr darüber, in dieser Podcastfolge: https://open.spotify.com/episode/0A9FHW4tAZOzb72UdIij6g?si=ae5bf04d87504c21 )


Du solltest von Anfang an klar wissen, wen du erreichen willst, und erst einmal nur für eine Nische Inhalte produzieren.


Ein großer Fehler, den ich oft sehe (und den ich selbst gemacht habe), ist, zu viele Dinge gleichzeitig auszuprobieren und ständig die Strategie zu wechseln: mal Beginner, mal Fortgeschrittene, mal Deutsch, mal Englisch, Voiceover, dann wieder Live-Anleitung usw.


Das Problem: Deine Zuschauer wissen nicht, was sie erwartet.


Große Kanäle sind erfolgreich, weil sie ein konsistentes Erlebnis schaffen – ohne langweilig zu werden. Man weiß, was man bekommt.


Bei Mady siehst du wunderschöne Locations und hast den besten Ton.

Andere Zuschauer lieben dagegen genau das Gefühl, mit dir gemeinsam im Raum zu sein.

Das ist der Stil von Yoga with Adriene. Auch sie fokussiert sich stark auf Beginner.

Im Gegensatz zu Madys aufwendigen Produktionen stellt Adriene einfach die Kamera auf und filmt. Als Zuschauerin habe ich das Gefühl, mit ihr in einem Yogastudio zu sein – nur ohne stressige Anfahrt.


Ein weiterer Punkt, den Yoga with Adriene unglaublich gut macht: Sie weiß, was Menschen hören müssen, bevor sie es selbst wissen. Das ist ein großer Grund für ihre starke Zuschauerbindung.

Wenn du ein Erlebnis schaffen willst, das Menschen lieben, musst du erkennen, an welchen Stellen sie das Video wahrscheinlich verlassen würden – und sie genau dort wieder abholen.

Wird eine Übung herausfordernd? Dann sprich es an: „Jetzt wird es etwas schwerer, aber wir machen das gemeinsam. Bleib dran, denk an dein Ziel.“

Oder wenn eine Übung zu einfach wirkt: „Ich weiß, das fühlt sich gerade leicht an – aber genau hier kannst du dich super auf deine Ausrichtung konzentrieren. Schieb deine Schultern weg von den Ohren.“


Dafür ist es entscheidend, dass du genau weißt, an wen du dich wendest. Wer sich an alle wendet, erreicht am Ende niemanden.


Ich sage meinen Kunden bei Next Level YouTube immer: „Fokussiere dich die nächsten 6 Monate nur auf ein Thema und eine Zielgruppe.“

Auch wenn deine Freundin mit dem Thema „Hüftöffner“ gerade fünfmal mehr Klicks bekommt – bleib bei deinem Thema.

Das ist eine viel bessere Strategie, als einfach andere zu kopieren. Und es ist genau die Strategie, die mir geholfen hat, innerhalb von sechs Monaten meinen Fulltime-Job als Mediengestalterin zu kündigen und Vollzeit YouTube-Yogalehrerin zu werden.


Deshalb empfehle ich dir, als Nächstes mein Video "Mein Weg von der Kündigung zum YouTube Business" anzuschauen, das dir genau jetzt die Motivation gibt, dein Ding auf YouTube zu machen – ohne jemanden zu kopieren.

Ich zeige dir dort ehrlich und ungeschönt meinen Weg zur Kündigung durch YouTube. Vielleicht wird es auch dein Weg, wenn du alles umsetzt, was ich in dem Video teile.



Wir sehen uns im nächsten Video.

Deine Miriam Kuhnle 👩🏼‍💻


YouTube für Yogalehrer & Coaches

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